angell schulstiftung freiburg

„Den Kindern die Augen für die Welt zu öffnen, ist unser Wunsch
– sie für das Leben stark zu machen unsere Aufgabe.“

Maria Montessori

Schüler-Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Rombach

Am 28. November 2018 kam die ehemalige FAZ-Literaturchefin, Moderatorin, Autorin und Verlegerin Felicitas von Lovenberg zu einer Lesung in die Aula des Montessori Zentrum ANGELL. Ermöglicht wurde diese Veranstaltung durch die Buchhandlung Rombach im Rahmen ihrer Kooperation mit der Schulstiftung.

„Wer von euch liest ein Buch zum Vergnügen?“, fragte Frau von Lovenberg die OberstufenschülerInnen aus Montessori Zentrum ANGELL und ANGELL Akademie. Gut 50 Prozent der Finger schnellten nach oben. Und dass das Lesen ihr selbst großes Vergnügen bereitet, war bei jedem Wort zu merken. Zunächst berichtete Frau von Lovenberg, welch immensen Stellenwert das Lesen schon von Jugend auf bei ihr hatte, sodass sie unbedingt auch beruflich mit Büchern zu tun haben wollte. Nach einem Studium in Bristol und Oxford arbeitete sie zunächst im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete dort ab 2008 das Literatur-Ressort. Seit 2016 ist sie Verlegerin des renommierten Piper Verlags, der jährlich rund 500 Bücher publiziert. Den SchülerInnen gab sie einen kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Einblick in ihre interessante Tätigkeit.

2018 erschien ihr Buch „Gebrauchsanweisung für das Lesen“, aus dem Frau von Lovenberg eine Passage vorlas. Sie betonte, dass Lesen nicht nur klüger und entspannter machten, sondern auch die Fantasie anregt, das Selbstbewusstsein stärkt und die soziale Kompetenz fördert. Einfach gesagt: Lesen macht rundum glücklich. Die SchülerInnen nutzten die Gelegenheit, Frau von Lovenberg zahlreiche Fragen zu stellen, wie z.B. die nach dem Lieblingsbuch. Als eine Frau, die privat und berufsbedingt  viel liest, fiel ihr die Festlegung auf einen einzigen Titel nicht leicht. Aber Frau von Lovenberg nannte zwei Bücher, die ihr ganz besonders wichtig sind: „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi und „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez.

Frau von Lovenberg versprach, den anwesenden SchülerInnen und deren LehrerInnen eine Liste von Büchern zukommen zu lassen, die ihrer Ansicht nach für die Lektüre in Klasse 12 und 13 besonders geeignet sind.

Mit einem Plädoyer für das Lesen, egal ob mittels Buch, E-Book-Reader oder IPad endete die Veranstaltung unter tosendem Applaus. Und wer wollte, konnte hinterher die „Gebrauchsanweisung für das Lesen“ gleich selbst erwerben, damit Lesen auch in Zukunft viel Vergnügen bereiten.