Aktionstag am MZA: Im WingTsun-Kurs mit Trainer Sven Moosmann trainieren die Teilnehmerinnen aus der Kursstufe ihre Abwehr
Der vorliegende Bericht stammt von Sonja Engelhard, die den Selbstverteidigungskurs besucht und ihre persönlichen Erfahrungen sowie das Feedback der Gruppe zusammengefasst hat.
Am Mittwoch, den 04.02.2026, fand der Aktionstag statt. Ich habe mich für einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen angemeldet. Geleitet wurde dieser von Sven Moosmann, einem WingTsun-Trainer.
Mit der ersten Übung, die wir gemacht haben, konnten wir unsere Reflexe testen und trainieren.
Dafür hat eine Partnerin eine Pratze fallen gelassen und die andere sollte versuchen sie aufzufangen. Anschließend haben wir mit unserer Partnerin gegenseitig das Schlagen ins Gesicht geübt, um zu wissen, wie wir uns im Notfall wehren können. Dazu haben wir auch über die Position unserer Arme gesprochen und Sven Moosmann hat uns erklärt, wie man sein Gesicht schützen kann.
Zwischendurch haben wir erneut unsere Reflexe trainiert, indem eine Partnerin ihre Hand zur Seite gehalten hat und die andere versuchen musste, diese Hand zu schlagen, während die Partnerin sie wegzieht.
Weitergemacht haben wir mit einer Übung zur Körpersprache. Wir sollten uns dafür gegenüber voneinander aufstellen, aufeinander zulaufen und uns gegenseitig an den Schultern wegschubsen. Auch Sven Moosmann hat das nochmal mit jeder von uns einzeln gemacht und uns anschließend gefragt, wie wir uns fühlen und was das in uns ausgelöst hat. Danach ist eine Partnerin auf die andere zugelaufen und diese hat laut „Stopp" gesagt, einen Schritt nach vorne gemacht und ihre Arme ausgestreckt. So hat er uns erklärt, wie wichtig eine gute und deutliche Körpersprache ist, vor allem, um gefährliche Situationen gleich zu verhindern.
Zum Schluss haben wir eine Feedback-Runde gemacht und besprochen, was hilfreich war und ob wir uns noch etwas anderes gewünscht hätten.
Persönlich kann ich sagen, dass der Kurs insgesamt zwar hilfreich war, aber nur begrenzt. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass wir auf das Befreien aus Griffen eingegangen wären und die eigene Verteidigung noch mehr behandelt hätten. Diese Meinung hatten auch andere Teilnehmerinnen, mit denen ich mich ausgetauscht habe.
Insgesamt war es dennoch toll, dass der Workshop angeboten wurde und wir so überhaupt die Möglichkeit hatten einen Selbstverteidigungskurs zu belegen. Wir bedanken uns herzlich bei der Schulstiftung, die diesen Selbstverteidigungskurs übernommen hat.
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