24 junge Spieledesigner*innen erschaffen ihre eigenen Welten
Drei von vier Kindern und Jugendlichen zocken regelmäßig Computerspiele. Ein Drittel spielt einmal pro Woche Brettspiele. Und manche davon haben nicht nur Lust zu zocken – sie wollen wissen, wie ein Spiel überhaupt entsteht. Genau hier setzte das Projekt „Game Design“ an.
24 Schüler*innen zwischen 11 und 14 Jahren erstellten dort ihre eigenen Spiele – analog und digital. Manche kamen bereits mit fertigen Ideen, andere ließen sich inspirieren. Sie programmierten, lernten neue Programme kennen, designten Karten, malten, klebten, bastelten, schnitten aus – und spielten ihre Ergebnisse, gaben sich gegenseitig Feedback und überarbeiteten ihre Spiele anschließend noch einmal. Trial and error eben, wie es bei der Spieleentwicklung einfach dazugehört.
Dabei kannten sich nicht alle im Kurs vorher, doch sie fragten einander, halfen sich und gaben das gerade Gelernte direkt weiter. Game Designerin Florine Bienhüls gab zu Beginn spannende Einblicke in ihren Beruf, führte in die Programme ein und sprang unermüdlich von Gruppe zu Gruppe, um fruchtbare Starthilfe und wertvolle Tipps zu geben. Auch die Kooperation mit dem Projekt „Pixelart“ lief sehr gut und bereicherte die entstandenen Spiele.
So entstanden Jump-and-Run-Games mit dem Programm Godot, animierte Motorräder mit Scratch, Brettspiele mit epischen Helden, Abenteuerspiele – und einige mehr.
„Game Design“ war eines der Projekte, das die Stiftung während der Projekttage aus dem Sponsoring-Paket der Sparkasse finanziert hat. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle sehr herzlich.
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