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Ausflug des Schulsanitätsdienstes nach Zermatt in der Schweiz vom 11.–13.06.2026


     Der Schulsanitätsdienst  war vom 11. bis 13. Juni 2026 mit elf Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Herrn Neumann in Zermatt in der Schweiz unterwegs. Ermöglicht wurde das Projekt auch durch die großzügige Unterstützung der ANGELL Schulstiftung.

Gleich am ersten Tag stand ein Besuch bei Air Zermatt auf dem Programm. Die Gruppe durfte die Rettungskräfte interviewen und die Rettungshelikopter besichtigen – ein eindrucksvoller Einblick in die Arbeit der Bergretter. Am Abend wurden Kenntnisse zu Navigation und Rettung im Gebirge vermittelt.

  

Der zweite Tag führte die Gruppe mit der Zahnradbahn auf den Gornergrat in 3.100 Metern Höhe. Der Abstieg erfolgte zu Fuß – und bot gleich sechs Fallbeispiele in praktischer Bergrettung. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr Erste-Hilfe-Wissen unter realistischen Bedingungen anwenden und erweitern. „Das hat allen riesigen Spaß gemacht und war eine enorme Bereicherung“, so das Fazit der Begleiter.

Auch am dritten Tag ging es noch einmal in die Berge – auf knapp 2.000 Metern stand eine kurze Wanderung zum Ricola-Kräutergarten auf dem Programm. Der gemeinsame Abschluss bot Gelegenheit, als Gruppe noch einmal zusammenzuwachsen, bevor es nach einem Mittagessen im Dorf zurück nach Freiburg ging.                                                                                                                                                                                                                                                             

Das Besondere an diesem Ausflug: Die gesamte Planung und Leitung lag in Schülerhand.
       Mika Koberne aus der 11b hatte den Ausflug über ein ganzes Jahr hinweg bis ins kleinste Detail organisiert – von der Anreise über die Fallbeispiele am Berg bis hin zur Theorieschulung am Abend mit über 50 PowerPoint-Folien. Mit seinem Sachverstand und Organisationstalent bereicherte er die Gruppe außerordentlich.

Mika Koberne (11b) sagt dazu:
„Jeder, der bei dieser Fahrt dabei war, hat nun ein besseres Grundverständnis von alpinen Gefahren und Gebirgsmedizin als ein Großteil der Menschen, die sonst so in den Bergen unterwegs sind. Die Berge sind etwas sehr Faszinierendes, das man erhalten und schützen muss. Daher glaube ich, dass es wichtig ist, anderen diese Regionen zu zeigen und ihnen beizubringen, worauf sie dort achten müssen. Eine Gruppe von 12 Personen auf 3100 m zu führen, bedeutet für mich natürlich viel Verantwortung und Arbeit. Doch im Nachhinein und auch schon vor Ort war mir klar, dass sich die Arbeit komplett gelohnt hat und ich es jederzeit wieder machen würde. Ich bedanke mich ganz herzlich für die Unterstützung, die diese Tour möglich gemacht hat.“

Begleiterinnen und Begleiter Frau Flinks und Herr Neumann durften fast in die Rolle von Teilnehmenden schlüpfen und wirkten hauptsächlich unterstützend. Alles lief von der ersten Minute an wie am Schnürchen – und ließ die gesamte Gruppe einfach nur begeistert mit dem Fazit zurück:

"Ein Ausflug, der noch lange in Erinnerung bleiben wird, und der durch die Förderung der ANGELL Schulstiftung – finanziert aus Mitteln des Sparkassen-Sponsorings – möglich wurde. Dafür ein herzliches Dankeschön!“

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